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Landwirtschaft

Durch die weiten Almgründe begünstigt, standen in der Wildschönau die Viehzucht und Milchwirtschaft im Vordergrund. Der Großteil der Flächen wurde und wird als Weide und zur Gewinnung von Heu genutzt. An Getreide baute man vor allem Roggen und Hafer an, auch etwas Gerste. Der Weizen hingegen reifte nur in wenigen Lagen. Der arbeitsintensive Getreideanbau ging im 20. Jahrhundert sehr stark zurück, wodurch auch das Landschaftsbild an Abwechslung verlor.

Nach der Getreideernte gediehen auf den Äckern noch Rüben. Kraut- und Gemüsegärten, Obstbäume und Bienenstöcke trugen zur Selbstversorgung bei.

Melkschemel

Den Melkschemel bindet man sich um den Körper und setzt sich beim Melken, gestützt auf den einen Fuß, darauf.

Surbutte

Mit solchen Butten wurde die Sur (Gülle) auf die Felder gebracht.

Bienenkorb

Zahlreiche Bienenstöcke besiedelten die Wildschönau schon in früheren Jahren.